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Rastatt: SRH behandeln alle Unternehmen gleich

28.11.2017

Einzelne Medien berichteten in den vergangenen Wochen über die Behauptung eines Unternehmens, die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) behandelten die Hafenfirmen in ihrem Umfeld ungleich. Der Vorwurf ist schwerwiegend, weshalb wir uns verpflichtet sehen, dazu Stellung zu nehmen.

Als Infrastrukturdienstleister sind die Schweizerischen Rheinhäfen der Neutralität sowie der Gleichbehandlung verpflichtet. Wir nehmen diese Verpflichtung sehr ernst. Deshalb legen wir bei allen Marktteilnehmern – seien dies die Baurechtsnehmenden der im Hafen ansässigen Unternehmen oder die Reedereien, die teilweise in Konkurrenz zu einander stehen – die gleichen Massstäbe an.

Im Zusammenhang mit der Bewilligung von 135 Meter-Schiffen auf der Rheinstrecke durch das Stadtgebiet (aufgrund des Bahnunterbruchs bei Rastatt) erreichten die SRH Anfragen der Unternehmen Swissterminal AG und Birs-Terminal AG, in dieser Reihenfolge. Eine Anfrage von Swissterminal wurde gemäss den einschlägigen Vorschriften abschlägig beantwortet. Im Anschluss an diese Anfrage nahmen die SRH jedoch mit dem Bundesamt für Verkehr Kontakt auf, welche innerhalb einer Woche die Möglichkeit von Ausnahmebewilligungen für 135m-Schiffe bis zum 31. Oktober 2017 erteilte. Die Anfrage der Swissterminal löste somit eine unmittelbare Reaktion der SRH aus. Die Anfrage der Birs-Terminal AG erfolgte unmittelbar vor dem Bescheid des BAV. Nun den Schluss zu ziehen, die SRH hätten die Anfragen der beiden Unternehmen nicht gleich behandelt, entbehrt jeglicher Grundlage. Die Probefahrten für 135m-Schiffe standen ohnehin allen Reedereien offen.

Ein weiterer Kritikpunkt aus der medialen Berichterstattung bezieht sich auf das scheinbar mangelnde Krisenmanagement in Bezug auf Bahnverbindungen im Hafen. Dieser Vorwurf steht im klaren Widerspruch zu einem Schreiben, wo sich Swissterminal ausdrücklich für das ausserordentliche Engagement der Hafenbahn Schweiz AG während der Rastatt-Sperre bedankt.

Hans-Peter Hadorn, Direktor Schweizerische Rheinhäfen